„WO DIE KLEINEN KERNE WOHNEN“

Thema Kerne Schmetterlinge

Dinge untersuchen, erforschen, zerlegen und erkunden, was sich dahinter wohl verstecken mag,

ist ein beliebtes Spiel von Kleinkindern oder vielmehr ihre „Arbeitsweise“, die Welt kennenzulernen.

Dieser Entdeckergeist wurde bei den U3- Kindern der „Kleinen Strolche“ aufgegriffen und mit „Wo die kleinen Kerne wohnen“ zum Thema gemacht.

Eine Sonnenblume, geerntet aus dem Kindergarten-Garten untersuchten die Kinder genau und stellten fest: Zwischen den verwelkten Blütenblättern wohnen kleine Kerne! Wie der „Vogel“ bei einem gespielten Vers im Morgenkreis Kerne aus der Sonnenblume pickte, so holten auch die Kinder die kleinen Kerne aus der Blumenmitte. Das war gar nicht so einfach! Aber nicht nur den Vögeln schmecken die Kerne, auch die Kinder wollten Sonnenblumenkerne probieren und löffelten sie gerne in ihre Frühstücks-Müslischale. Und was man sonst noch alles damit machen konnte! Beim Spielen Kerne schütten oder löffeln machte Spaß und übte zugleich die Auge-Hand-Koordination und die Konzentration. Nun wussten alle, wie eine Sonnenblume aussieht und aus Papptellern und Fingerfarben „wuchs“ ein großes Sonnenblumenfeld.

Beim Aufschneiden eines Apfels zum Lied “In meinem kleinen Apfel“ entdeckten die Kinder, wie es innendrinnen im Apfel aussieht: In jedem der fünf „Stübchen“ wohnen zwei kleine Kerne, die man aber nicht essen kann, dafür aber das Apfelhaus. Dieses wurde nämlich geteilt und reichte für alle Kinder! Noch besser aber schmeckte der Apfelkuchen, bei dem die Kinder die Teigzutaten kennenlernten, löffelten, schütteten und rührten. Aus einem riesigen Karton und Fingerfarben entstand in Gemeinschaftsarbeit ein fröhlicher Apfelbaum.

Ein Erntespaziergang führte an einem Apfelbaum vorbei bis zum Maisfeld. Manche Kinder kannten bereits den Namen dieser Pflanze. Interessant war es, zu entdecken, dass sich auch hinter den Hüllblättern des Maiskolbens viele kleine Körner versteckten und lustigerweise hatte der Kolben sogar „Haare“! Wieder zu Hause im Krippenzimmer erfuhren die Kinder bei einer gespielten Geschichte, welche Tiere gerne die harten, kleinen gelben Körner essen. Im Gegensatz zu den Tieren probierten die Kinder lieber gekochte, weiche Maiskörner. Noch mehr freuten sich die Kinder über diese Körner, als sie fluffig aus der Popcornmaschine hüpften!

Die Kinder dankten der Erde, der Sonne und dem Regen, die aus den kleinen Körnchen Früchte und Erntegaben wachsen ließen. Bei einem Spiel „Vom Korn zum Brot“ bedankten sich die Kinder auch beim Bauern, der Weizenkörner säte und erntete, beim Müller, der sie zu Mehl gemahlen hatte und beim Bäcker, der daraus das tägliche Brot gebacken hatte.

Erntegaben betrachten, Brot teilen und „Danke“ sagen konnten die Kinder, als sie in der Kirche den Erntedankaltar besuchten und bekannte und unbekannte Obst- und Gemüsesorten entdeckten und darunter auch Blumen, Äpfel, Maiskolben und Weizenähren…. wo innendrinnen die kleinen Kerne wohnten!

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